Wieder bei Jesus
Habe vorhin mit meiner Glaubensfreundin telefoniert. Das Gespräch mit ihr hat mir dieses Mal für meinen Glaubensweg besonders geholfen.
Dank ihr, konnte ich Klarheit für das Dilemma "Jesus oder Gott" finden. Ich bin mir wieder sicher, dass ich über Jesus geführt werden soll. Ich werde mich in Zukunft auf Jesus konzentrieren und die Literatur und die Videos über das Wesen Gottes beiseite tun. Ich werde wieder beginnen die Evangelien zu lesen, auch wenn mir hier schon vieles bekannt ist. Und dann wartet ja noch das Neue Testament als Ganzes auf mich.
Die Beschäftigung mit Jesus gibt mir mehr Anhaltspunkte für mein tägliches Leben, weil er der Mensch gewordene Gott ist und es genügt mir, wie sich Gott in Jesus zeigt. Gott allein ist noch zu groß für mich und in seiner Heiligkeit so unfassbar, dass die Übersetzung in den Alltag für mich verwirrend ist. Es gibt den Gott des Alten Testaments und dann das Gottesbild, dass Jesus im Neuen Testament weiterentwickelt hat. Aber auch im neuen Testament ist Gott nicht nur Liebe. Aus Gott wurde der "liebe Gott" gemacht, der für alles und jedes Verständnis haben soll. Er wurde zu einer Art Vergebungs- und Wunscherfüllungsmaschine transformiert und dadurch dem Horizont des Menschen angepasst. Er verlor dadurch seine Heiligkeit.
Ich bin froh, dass ich jetzt wieder Orientierung gefunden habe und das ein Tag bevor sich Jesus Geburt jährt. Ich freue mich auf die erneuten Begegnungen mit ihm und seine Worte, die mir Anleitung für mein Denken und mein Handeln geben werden. Ich möchte (wieder) in der Nachfolge Jesus leben und der Christus-Geist soll durch mich wirken. Endlich habe ich wieder einen klaren Plan und Orientierung.
Ich weiß, Jesus wartet auf mich. Er hat mir viel zu geben, das ich dann gerne weitergebe - im Rahmen meiner Möglichkeiten, die sich in der Zukunft sicherlich noch erweitern werden. Ich denke, in meiner Hingabe an Jesus und meinem durch Jesus geführten Dienst an den Menschen, werde ich mich automatisch selbst weiterentwickeln, heiler werden, ein weicheres Herz bekommen und vielleicht sogar meinen Egozentrismus aufgeben können. Wobei dieser Wunsche erst an zweiter Stelle kommt. Wenn mein Denken bei Jesus ist, muss ich nicht mehr um mein Ego kreisen und es wird mir möglich, mich gedanklich und emotional intensiver meinen Mitmenschen zuzuwenden. Genau das steht an erster Stelle.
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